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Top Artikel

 

Krankheiten

Erfahrungsberichte Fesselringband

Geschrieben von Herr K's Sekretärin am 24. Januar 2010

Im Forum von Fair-zum-Pferd
http://www.fair-zum-pferd.de/group/aktuellehilfegesuche/forum/topics/fesselringbandsyndrom-therapie
Auf Gute-Frage
http://www.gutefrage.net/frage/wer-hat-erfahrung-mit-dem-fesselringband-syndrom-bei-pferden
Bei Phillipe.de
http://www.phillipe.de/pferd/medizin/22062-fesselringband/
Und bei Deine Tierwelt hatte ich das ja auch schon gepostet
http://pferde.deine-tierwelt.de/tierklinik/thema-12270/

Hilfe bei Strahlfäule

Geschrieben von Herr K's Sekretärin am 15. Januar 2010

Strahlfäule entsteht eigentlich immer aufgrund mangelnder Hygiene.
Das kann am Besitzer oder an der Haltung liegen, wichtig ist jedenfalls die Hufe immer vor Mist und Urin zu schützen und regelmäßig davon zu befreien.

  • Hufe bei Haltung in Box, Laufstall und jeglicher Haltung bei der das Pferd Kot und Urin in die Hufe bekommt täglich säubern
  • Beschlagsperiode 6 – 8 Wochen maximal, bei Barfuss Gängern reichen auch 3 Monate wenn man den Huf selbst berunden kann und Taschen am Strahl erkennt und entfernt.
  • Hufe auch mit Wasser reinigen und danach einfetten (schützt auch vor Urin)

Wenn das alles nichts hilft, oder schon Strahlfäule entstanden ist, kann folgendes Mittel aus der Apotheke helfen:
50% Zinkoxid, 5% Zinkchlorid und 45% destilliertes Wasser

Anwendung: Huf reinigen (Wasser, Spritze mit Wasser) und mit einem Holzspachtel (zB. Eisstiel) in die gefaulten Regionen einbringen und mit etwas Watte verschliessen.
Nach spätestens 2 Tagen entfernen, ggf. nochmals anwenden.

Veröffentlicht in Krankheiten, am Huf

Warum immer ich?

Geschrieben von Herr K's Sekretärin am 24. Dezember 2009

Nach Ringband OP 2002 und 2007 an allen vier Beinen ist es eigentlich genug. Leider kam nun doch ein Rückschlag. Wie man das vermeiden kann und wie es anderen so ergeht soll hier dokumentiert und diskutiert werden.

Veröffentlicht in Krankheiten

Fesselringbandsyndrom beim Pferd

Geschrieben von Herr K's Sekretärin am 23. Dezember 2009

Original http://vetline.de/facharchiv/pferde/journal-club/fesseltunnelsyndrom_.htm

Das Fesseltunnelsyndrom beim Pferd: Literaturübersicht und retrospektive Untersuchung
[30.08.2001]
Die Fesselringbandstriktur ist durch ein Missverhältnis zwischen Platz und Inhalt innerhalb des Fesseltunnels charakterisiert. Die Hauptsymptome dieses Krankheitsbildes sind eine persistierende Lahmheit, eine vermehrte Anfüllung der Fesselbeugesehnenscheide, eine Einschnürung derselben durch das Fesselringband bei der seitlichen Betrachtung der Fessel, sowie ein Hyperflexionsschmerz des Fessel- kopfes. Als Therapie der Wahl gilt die Desmotomie des Fesselringbandes. Das konservative Vorgehen kann als eigenständige Therapie oder als Vorbereitung für eine spätere Operation angesehen werden.

Die Daten von 75 Pferden, bei welchen an der Veterinärchirurgischen Klinik der Universität Zürich ein Fesseltunnelsyndrom diagnostiziert und behandelt worden war, wurden ausgewertet.

Die Pferde wurden je nach Schweregrad und Dauer der Erkrankung konservativ oder chirurgisch behandelt. Die konservative Therapie bestand in einer vorübergehenden Ruhigstellung des Patienten, Angussverbänden mit DMSO 1 :5 bis 1 :7 mit Wasser verdünnt, intrasynovialen Injektionen in die FBSS mit Depo-Medrol oder Lipotalon in Kombination mit verschiedenen Hyaluronsäurepräparaten. Als nicht steroidaler Entzündungshemmer wurde Equipalazone während fünf bis 20 Tagen eingesetzt. Für die Patienten wurde ein Bewegungsprogramm festgelegt und sechs Wochen später nachkontrolliert. In Fällen mit unbefriedigendem Heilerfolg wurden einige Pferde chirurgisch weiterbehandelt.

Die chirurgische Behandlung bestand in einer Desmotomie des Fesselringbandes nach Kersjes et al. Vor der Operation erhielten die Pferde intravenös kristallines Penicillin (20 000 IE pro kg KGW 2 g tgl. )in Kombination mit Gentamycin (7 mg pro kg KGW 1 g tgl. ). Die Antibiose wurde, je nach intraoperativem Befund, ein bis drei Tage weitergeführt. In allen Fällen erhal-ten die Pferde Equipalazone während fünf bis 15 Tagen. In der ersten Woche nach er Operation wurde in die gemeinsame Fesselbeugesehnenscheide der betroffenen Gliedmaße Hyaluronsäure verabreicht. Diese Behandlung wurde in den meisten Fällen bei der Nachkontrolle sechs Wochen nach der Operation wiederholt. Den Pferden wurde während zwei Wochen Boxenruhe verschrieben. Danach erfolgte eine Schrittphase von sechs Wochen gefolgt von einer ebenso langen Trabphase. Ab dem vierten Monat soll mit dem Aufbau der Pferde wieder begonnen und ab dem sechsten Monat kann das Pferd wieder für seine ursprüngliche Arbeit eingesetzt werden.

39 Pferde mit 41 erkrankten Gliedmaßen konnten klinisch und ultrasonographisch nachuntersucht werden. Dabei wurden 70 Prozent der operierten Pferde als gesund beurteilt. Insgesamt betrug der

Behandlungserfolg bei der operativ behandelten Gruppe 62 Prozent und bei der konservativ therapierten Gruppe 58 Prozent.

Röthlisberger U. , B. Kaeggi, H. Geyer und J. A. Auer

Praktischer Tierarzt 82: 9, 699(2001) © Schlütersche GmbH & Co. KG, Verlag und Druckerei

Ringband op

Geschrieben von Herr K's Sekretärin am 22. Dezember 2009

Das Vergnügen hatte Rasso K schon an allen vier Beinen. Ende 2002 vorne links und nach einer deutlichen Unfangsvermehrung der Gallen an allen Fesselköpfen Ende 2007 an den restlichen 3 Beinen.

Gemacht wurde das immer in der Pferdeklinik Aschheim, antrainiert wurde auf Anweisung … hier nochmal eine Anleitung Fesselringband Nachbehandlung.

Die ops verliefen problemlos, das Problem sind wir trotz schonendem Aufbau und geändertem Betätigungsfeld (kein Springen) nicht los.

Gallen beim Pferd

Geschrieben von Herr K's Sekretärin am 10. Dezember 2009

Eine schöne Abhandlung über Gallen beim Pferd findet sich in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Galle_%28Tiermedizin%29.

Die Reiterrevue beschäftigte sich schon 2004 mit dem Thema Gallen und fragte ob diese nur ein Schönheitsfehler sind oder ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen:

 

Gallen bei Rasso K

Foto vom Sommer 2008, ein dreiviertel Jahr nach der OP.

Hinten rechts

Hinten rechts

Anfangs konnte ich die Gallen durch bandagieren und Einreibungen (Heparinhaltige Gels, Pferdebalsam) im Zaum halten. Mittlerweile sind diese jedoch teilweise hart, dh. enthalten Verklebungen und Verwachsungen und nicht ausschliesslich Flüssigkeit.

Die Frage bleibt ob man durch ständiges bandagieren nicht so weit gekommen wäre. Zumindest im Sommer ist aber davon laut TA abzuraten da ein Hitzestau entsteht.

Die Haltungsbedingungen? 2001 – 2003 Box, mit täglich ca. 5 Stunden Koppelgang, im Sommer nachts. Seit 2003 Laufstall, im Winter befestigter Auslaufbereich im Sommer zusätzlich Koppel, auch nachts bzw. nur nachts im Hochsommer.

Eine Umfangsvermehrung an einem Bein hat immer recht zuverlässig zu einer Lahmheit geführt. Da sie aber an allen Beinen

Veröffentlicht in Gallen, Krankheiten